Was ist ein Etikettendrucker?
Auf dem Markt werden mittlerweile für jeden Einsatzbereich passende Drucker angeboten. Den Hauptanteil der verkauften Drucker machen die beliebten Tintenstrahl- und Laserdrucker aus. Sowohl im gewerblichen als auch privaten Bereich müssen ab und an auch schon einmal Etiketten gedruckt werden. Für den gelegentlichen Ausdruck reicht es hier aus, wenn man diese als Selbstklebefolie in DIN-A4-Größe mit dem eigenen Laser- oder Tintenstrahldrucker bedruckt. Hierzu gibt es eine Vielzahl der unterschiedlichsten Etikettengrößen und –formate, die meist in 50-Blatt-Kartons erhältlich sind. Wer jedoch häufig Etiketten ausdrucken muss wie z. B. Adressetiketten, sollte sich Gedanken über die Anschaffung eines richtigen Etikettendruckers machen.
Gute Etikettendrucker müssen nicht teuer sein. Für gut 100 Euro bekommt man beispielsweise einen kompakten Drucker der P-Touch-Serie aus dem Hause Brother (Link zu Amazon.de). Hiermit lassen sich Einzel- und Endlosetiketten bequem ausdrucken. Der Drucker arbeitet nach dem Thermotransferverfahren. Die Zeicheneingabe erfolgt einfach über die PC-Tastatur, das heißt, der Drucker muss am PC angeschlossen werden. Ähnlich komfortabel sind die Modelle des bekannten Herstellers DYMO. Die Ausdrucke können für Briefumschläge, Pakete, Aktenablagen und Barcodes, sowohl einzeilig als auch mehrzeilig genutzt werden. Die einzelnen Etikettenlabels lassen sich leicht von der Trägerschicht entfernen und sind damit schnell zur Hand.
Im Industriebereich werden dagegen Hochleistungsdrucker verwendet. Die dienen beispielsweise der Kennzeichnung von Lebensmittelverpackungen oder anderen Artikeln, unter anderem auch für die Preiskennzeichnung. Die Etikettendrucker arbeiten in der Regel nach dem Thermotransferverfahren, einige Modelle sind dagegen für einen Farbausdruck ausgelegt. Die Drucker können auch als Stand-Alone-Geräte betrieben werden, das heißt, dass sie mit einem eigenen Rechenwerk arbeiten und nicht extra an einen PC angeschlossen werden müssen. Die Textvorgabe erfolgt dann direkt am Drucker. Verständlicherweise ist die Druckgeschwindigkeit wesentlich höher als im privaten Bereich. Sie werden nach dem Verpacken der Produkte am Ende der Produktionskette eingesetzt, da die Labelkennzeichnung in der Regel am Schluss erfolgt. Etikettendrucker erfreuen sich insbesondere im privaten Bereich einer großen Beliebtheit.
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